Gesund Leben - Gesund Bleiben

Die nachhaltige Verbesserung der Gesundheit der Menschen wird sich nur dann realisieren lassen wenn es gelingt, alle wesentlichen Akteure in ein Gesamtkonzept einzubinden und auf Basis gemeinsamer Zielsetzungen zu arbeiten. Diese prioritären Ziele und Handlungsstrategien sollen auf Basis gesundheitswissenschaftlicher Erkenntnisse gemeinsam mit den verantwortlichen Akteuren des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens entwickelt, vereinbart und umgesetzt werden.

Entwicklung eines Gesundheitförderungsplans “Schritt für Schritt”

Zur Erstellung des hessischen Gesundheitsförderungsplans sind für die Projektlaufzeit die drei folgenden Bausteine vorgesehen:
 

1. Definition von Gesundheitsindikatoren und Erhebung der notwendigen Daten zur Berichterstattung als Basis für Gesundheitsziele
2. Inventarium hessischer Gesundheitsprojekte und -Programme, und der beteiligten Akteure
3. Entwicklung ergänzender Projektkonzepte für die Lebensphasen: Gesund aufwachsen, Gesund bleiben, Gesund altern

Das Vorgehen in den Projektsbausteinen lehnt sich an die im Public Health Action Cycle formulierte Methodik in vier Planungsschritten an.


Projektgruppen als Basis der Koordinierungsplattform

Unter dem Dach von „GesundLeben – GesundBleiben“ werden für die Umsetzung und Weiterentwicklung in den unterschiedlichen Lebensphasen Projektgruppen eingerichtet. Auftrag der Projektgruppen ist es, in den verschiedenen Lebensphasen und Lebenswelten prioritäre Handlungsfelder zu identifizieren und hierfür geeignete integrale und nachhaltige Angebote zu entwickeln bzw. weiter zu führen.

Es werden drei Projektgruppen zu den Lebensphasen

  • Gesund Aufwachsen
  • Gesund Bleiben
  • Gesund Altern

eingerichtet.

Im Rahmen dieser Projektgruppen werden die in der Gesundheitsstrategie genannten Themenfelder konkretisiert und weiter entwickelt. Dabei greifen die Projektgruppen auf die Daten der Gesundheitsberichterstattung (Baustein 1) sowie das Inventarium Gesundheitsprojekte (Baustein 2) zu. Der Gesundheitsförderungsplan setzt also auf koordinierte und bedarfsorientierte Maßnahmen die in allen Lebensphasen und Lebenswelten wirksam werden sollen.

Als zentrale Einflussfaktoren auf Gesundheit sollen sowohl der individuelle Lebensstil, z. B. das Ernährungs- und Bewegungsverhalten, als auch verhältnisbedingte Faktoren, wie sich wandelnde Familienstrukturen oder die soziale Lebenslage der Menschen, in den Blick genommen werden.
 

Umfassende Informationen rund um das Projekt erhaten Sie hier.